Herzlich Willkommen
Beitrag zur aktuellen nationalen Debate Fehlender Menschenverstand bei der Anpassung Zonenplanung: «Bauen ausserhalb Baugebiet» Die Landwirtschaft muss sich weiter entwickeln können. Bauten für bodenabhängige und -unabhängige Landwirtschaftliche Produktion muss in der Landwirtschaftszone möglich sein. Aufgrund des steigenden Drucks auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln sind Produktionsformen im geschützten Anbau eine annehmbare Option. Das ist nur möglich, wenn Gewächshäuser in der Landwirtschaftszone stehen dürfen. Nicht mehr benötigte landwirtschaftliche Bauten müssen einer sinnvollen Weiternutzung zugeführt werden können. Gebäude, die der Bauer nicht mehr braucht und er keine Folgenutzung mehr sieht, werden zerfallen oder heute schon zurückgebaut. Dafür braucht es keine neuen Vorschriften! Welche Kulturdenkmäler könnten wir heute noch bestaunen, wenn beim Bau eines prächtigen Kornspeichers vor mehreren hundert Jahren oder beim Bau des Kolosseums bereits der Rückbau nach dem Nutzungsende vorgeschrieben gewesen wäre. Wer sagt denn, dass ein gewaltiger Schweinestall oder eine Hühnerfarm in hundert Jahren nicht zum Kulturgut gehören könnte? Neubauten für Hobbytierhaltung dürfen ebenfalls nicht erstellt werden. Agrotouristische Angebot dürfen nur sehr begrenzt gebaut werden, und nur wenn die Bauernfamilie mit eigenen Arbeitskräften dieses betreibt. Angestellte sind grundsätzlich verboten. Eine Ferienwohnung darf keine Kochgelegenheit haben. Niemand der eine Ferienwohnung mietet verzichtet auf eine Küche. Das ist ja genau der Unterschied zum Hotel. Agrotourismus ist übrigens ein aktiver Beitrag die Umweltimmissionen bei der Ferienplanung zu minimieren. Die Stressgeplagte Stadtbevölkerung erhält nämlich so in unmittelbarer Nähe und ohne ins Flugzeug zu steigen die Möglichkeit sich in der Natur zu erholen. Nur bei attraktiven Angeboten ist das möglich. Nicht aber wenn Ferienwohnungen keine Küche haben dürfen, keine Spielplätze vorhanden sind, oder keine «Zootiere» (Zwergziegen, Zierhühner, Meerschweinchen usw.) anzutreffen sind. All diese Vorgaben verhindert Innovation und Weitsicht der Landwirtschaft. Eigenschaften, die im Zusammenhang mit dem Abbau von Direktzahlungen oder dem Zollschutz von der Landwirtschaft immer wieder gefordert wird. Gesunder Menschenverstand ist gefragt. Bei Neusiedlungen von Landwirtsbetrieben, die aus dem Dorfzentrum ausziehen, damit sie ihren Tieren die nötige Freiheit mit Weide und Auslauf anbieten können, dürfen nur ein Wohnhaus bauen, wenn der Weg zum Dorf unzumutbar ist. Die Beobachtung der Tiere und das Wohl des Landwirts ist dabei zweitrangig. Eine Terrasse an einem Haus in der Landwirtschaftszone anzubauen ist kaum möglich. Nur bei einem direkten Bezug zur Landwirtschaftlichen Nutzung kann dies bewilligt werden. Das sie dem Menschen als Erholungsraum und zur Gesundheitsförderung dient ist dabei egal. Pools oder Spielplätze können nur aufgestellt werden, wenn es für die Familie nicht zumutbar ist, eine öffentliche Badi oder einen öffentlichen Spielplatz zu besuchen. Diese Bauten, die für einen Einfamilienhausbesitzer in der Bauzone selbstverständlich ist, wird in der Landwirtschaftszone angezweifelt. Schalten sie doch den gesunden Menschenverstand ein und erlauben der ländlichen Bevölkerung auch einen Beitrag für ihre Gesundheit und ihre Erholung beitragen zu dürfen. Jakob Sidler
Liebe Leserin, lieber Leser Politik beeinflusst unser Leben jeden Tag. Darum kann es mir nicht egal sein, was in der Gemeinde, im Kanton, auf Bundesebene oder in der Welt geschieht. Auf diesen Seiten möchte ich meinen Beitrag zur Förderung des politischen Denkens leisten. Sie können mich und meine Werte kennenlernen. Und vielleicht den einen oder anderen Anstoss erhalten, um für unsere Gesellschaft einzustehen. Ich politisiere aktiv in der CVP und bin Stolz darauf, die Werte der Mitte in die Welt hinaus zu tragen. Jakob Sidler
Leserbrief in der AZ vom 17. April 2019 zur Schulentwicklung Aargau Arme Schule Anlässlich eines Politforums zur Schulentwicklung Aargau, wo rund 200 Gemeinderäte teilnahmen hat Regierungsrat Alex Hürzeler den Satz geäussert: «In jedem Gemeinderat sollte das Ressort Bildung das wichtigste sein.» Dafür erntete er einige Lacher. (AZ vom 15. April 19) Wenn unsere Gemeinderäte so denken, sehe ich schwarz für die Schule bei einer Abschaffung der Schulpflege. Da frage ich mich, wer pflegt dann die Interessen der Schule noch? Die lachenden Gemeinderäte, die bloss Angst um ihr Budget haben? Die Schule braucht eine Lobby, die unabhängig von finanziellen Interessen die Schule pflegt. Darum kann eine Abschaffung der Schulpflege keine Lösung sein. Jakob Sidler
Abstimmungsempfehlung zur AHV-Steuervorlage Eine verlorene Legislatur? Alle grossen Reformvorhaben sind im Parlament oder beim Volk gescheitert. Auch wenn es vielleicht unschön ist, mehrere Bereiche zu verknüpfen, scheint es so, dass dies in einem Parlament der Poole die einzige Möglichkeit ist, grosse Baustellen mindestens einen Schritt weiter zu bringen. Es sind keine Glanzlösungen. Aber es ist eine Lösung der Konkordanz. Eine Lösung des minimalen gemeinsamen Nenners. Wir haben es nun in der Hand mindestens diese ersten Schritte gutzuheissen. Das neue Steuersystem schafft gleich lange Spiesse für alle Unternehmen. Aufgrund von Sonderbesteuerungen wurden grosse Unternehmen bisher bevorzugt behandelt. Dies soll nun eliminiert werden. Da niemand, auch Unternehmen nicht, gerne mehr Steuern bezahlen, wurden die Unternehmenssteuern in ihrer Gesamtheit eher reduziert. Genau das war aber der Grund, warum die letzte Steuerreform vor dem Volk keine Chance hatte. Damit die Unternehmen aber trotzdem ihren Anteil an unsere Gesellschaft leisten, kommt die AHV ins Spiel. Wir alle wissen, dass die AHV ohne Reform langfristig unfinanzierbar wird. Die letzte AHV Reform hatte jedoch vor dem Volk keine Chance. Zu gross waren die Reformschritte und zu unausgewogen die zusätzlichen Belastungen. Mit den zusätzlichen Mitteln in dieser Vorlage wird die AHV nicht saniert. Es ist nur die Kompensation der Steuergeschenke an die Unternehmen, die in die AHV fliessen. Und was viel wichtiger ist. Es bringt uns den Spielraum, den wir brauchen, um eine gute Sanierungsvorlage für die AHV zu finden. Ich hoffe doch sehr, dass in der nächsten Legislatur die Kräfte im Parlament mehr gemeinsame Nenner finden, um auch schwierige Fragestellungen lösen zu können. Mit dieser Vorlage werden keine Meilensteine geschrieben aber wir lösen das Problem mit der EU, stärken den Wirtschaftsstandort Schweiz und erhalten mehr Zeit für die Sanierung der AHV. Quasi eine Win-win-Situation. Deshalb empfehle ich ihnen ein JA zur AHV-Steuervorlage. Jakob Sidler
Herzlich Willkommen
Beitrag zur aktuellen nationalen Debate Fehlender Menschenverstand bei der Anpassung Zonenplanung: «Bauen ausserhalb Baugebiet» Die Landwirtschaft muss sich weiter entwickeln können. Bauten für bodenabhängige und -unabhängige Landwirtschaftliche Produktion muss in der Landwirtschaftszone möglich sein. Aufgrund des steigenden Drucks auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln sind Produktionsformen im geschützten Anbau eine annehmbare Option. Das ist nur möglich, wenn Gewächshäuser in der Landwirtschaftszone stehen dürfen. Nicht mehr benötigte landwirtschaftliche Bauten müssen einer sinnvollen Weiternutzung zugeführt werden können. Gebäude, die der Bauer nicht mehr braucht und er keine Folgenutzung mehr sieht, werden zerfallen oder heute schon zurückgebaut. Dafür braucht es keine neuen Vorschriften! Welche Kulturdenkmäler könnten wir heute noch bestaunen, wenn beim Bau eines prächtigen Kornspeichers vor mehreren hundert Jahren oder beim Bau des Kolosseums bereits der Rückbau nach dem Nutzungsende vorgeschrieben gewesen wäre. Wer sagt denn, dass ein gewaltiger Schweinestall oder eine Hühnerfarm in hundert Jahren nicht zum Kulturgut gehören könnte? Neubauten für Hobbytierhaltung dürfen ebenfalls nicht erstellt werden. Agrotouristische Angebot dürfen nur sehr begrenzt gebaut werden, und nur wenn die Bauernfamilie mit eigenen Arbeitskräften dieses betreibt. Angestellte sind grundsätzlich verboten. Eine Ferienwohnung darf keine Kochgelegenheit haben. Niemand der eine Ferienwohnung mietet verzichtet auf eine Küche. Das ist ja genau der Unterschied zum Hotel. Agrotourismus ist übrigens ein aktiver Beitrag die Umweltimmissionen bei der Ferienplanung zu minimieren. Die Stressgeplagte Stadtbevölkerung erhält nämlich so in unmittelbarer Nähe und ohne ins Flugzeug zu steigen die Möglichkeit sich in der Natur zu erholen. Nur bei attraktiven Angeboten ist das möglich. Nicht aber wenn Ferienwohnungen keine Küche haben dürfen, keine Spielplätze vorhanden sind, oder keine «Zootiere» (Zwergziegen, Zierhühner, Meerschweinchen usw.) anzutreffen sind. All diese Vorgaben verhindert Innovation und Weitsicht der Landwirtschaft. Eigenschaften, die im Zusammenhang mit dem Abbau von Direktzahlungen oder dem Zollschutz von der Landwirtschaft immer wieder gefordert wird. Gesunder Menschenverstand ist gefragt. Bei Neusiedlungen von Landwirtsbetrieben, die aus dem Dorfzentrum ausziehen, damit sie ihren Tieren die nötige Freiheit mit Weide und Auslauf anbieten können, dürfen nur ein Wohnhaus bauen, wenn der Weg zum Dorf unzumutbar ist. Die Beobachtung der Tiere und das Wohl des Landwirts ist dabei zweitrangig. Eine Terrasse an einem Haus in der Landwirtschaftszone anzubauen ist kaum möglich. Nur bei einem direkten Bezug zur Landwirtschaftlichen Nutzung kann dies bewilligt werden. Das sie dem Menschen als Erholungsraum und zur Gesundheitsförderung dient ist dabei egal. Pools oder Spielplätze können nur aufgestellt werden, wenn es für die Familie nicht zumutbar ist, eine öffentliche Badi oder einen öffentlichen Spielplatz zu besuchen. Diese Bauten, die für einen Einfamilienhausbesitzer in der Bauzone selbstverständlich ist, wird in der Landwirtschaftszone angezweifelt. Schalten sie doch den gesunden Menschenverstand ein und erlauben der ländlichen Bevölkerung auch einen Beitrag für ihre Gesundheit und ihre Erholung beitragen zu dürfen. Jakob Sidler
Liebe Leserin, lieber Leser Politik beeinflusst unser Leben jeden Tag. Darum kann es mir nicht egal sein, was in der Gemeinde, im Kanton, auf Bundesebene oder in der Welt geschieht. Auf diesen Seiten möchte ich meinen Beitrag zur Förderung des politischen Denkens leisten. Sie können mich und meine Werte kennenlernen. Und vielleicht den einen oder anderen Anstoss erhalten, um für unsere Gesellschaft einzustehen. Ich politisiere aktiv in der CVP und bin Stolz darauf, die Werte der Mitte in die Welt hinaus zu tragen. Jakob Sidler
Leserbrief in der AZ vom 17. April 2019 zur Schulentwicklung Aargau Arme Schule Anlässlich eines Politforums zur Schulentwicklung Aargau, wo rund 200 Gemeinderäte teilnahmen hat Regierungsrat Alex Hürzeler den Satz geäussert: «In jedem Gemeinderat sollte das Ressort Bildung das wichtigste sein.» Dafür erntete er einige Lacher. (AZ vom 15. April 19) Wenn unsere Gemeinderäte so denken, sehe ich schwarz für die Schule bei einer Abschaffung der Schulpflege. Da frage ich mich, wer pflegt dann die Interessen der Schule noch? Die lachenden Gemeinderäte, die bloss Angst um ihr Budget haben? Die Schule braucht eine Lobby, die unabhängig von finanziellen Interessen die Schule pflegt. Darum kann eine Abschaffung der Schulpflege keine Lösung sein. Jakob Sidler
Abstimmungsempfehlung zur AHV- Steuervorlage Eine verlorene Legislatur? Alle grossen Reformvorhaben sind im Parlament oder beim Volk gescheitert. Auch wenn es vielleicht unschön ist, mehrere Bereiche zu verknüpfen, scheint es so, dass dies in einem Parlament der Poole die einzige Möglichkeit ist, grosse Baustellen mindestens einen Schritt weiter zu bringen. Es sind keine Glanzlösungen. Aber es ist eine Lösung der Konkordanz. Eine Lösung des minimalen gemeinsamen Nenners. Wir haben es nun in der Hand mindestens diese ersten Schritte gutzuheissen. Das neue Steuersystem schafft gleich lange Spiesse für alle Unternehmen. Aufgrund von Sonderbesteuerungen wurden grosse Unternehmen bisher bevorzugt behandelt. Dies soll nun eliminiert werden. Da niemand, auch Unternehmen nicht, gerne mehr Steuern bezahlen, wurden die Unternehmenssteuern in ihrer Gesamtheit eher reduziert. Genau das war aber der Grund, warum die letzte Steuerreform vor dem Volk keine Chance hatte. Damit die Unternehmen aber trotzdem ihren Anteil an unsere Gesellschaft leisten, kommt die AHV ins Spiel. Wir alle wissen, dass die AHV ohne Reform langfristig unfinanzierbar wird. Die letzte AHV Reform hatte jedoch vor dem Volk keine Chance. Zu gross waren die Reformschritte und zu unausgewogen die zusätzlichen Belastungen. Mit den zusätzlichen Mitteln in dieser Vorlage wird die AHV nicht saniert. Es ist nur die Kompensation der Steuergeschenke an die Unternehmen, die in die AHV fliessen. Und was viel wichtiger ist. Es bringt uns den Spielraum, den wir brauchen, um eine gute Sanierungsvorlage für die AHV zu finden. Ich hoffe doch sehr, dass in der nächsten Legislatur die Kräfte im Parlament mehr gemeinsame Nenner finden, um auch schwierige Fragestellungen lösen zu können. Mit dieser Vorlage werden keine Meilensteine geschrieben aber wir lösen das Problem mit der EU, stärken den Wirtschaftsstandort Schweiz und erhalten mehr Zeit für die Sanierung der AHV. Quasi eine Win-win-Situation. Deshalb empfehle ich ihnen ein JA zur AHV-Steuervorlage. Jakob Sidler